Wie frei sind wir, unser Leben zu gestalten?
Shownotes
Wieviel Wahlfreiheit haben wir im Leben wirklich?
Wie viel von unserem Leben können wir tatsächlich selbst bestimmen?
Reinhard K. Sprenger findet: mehr, als wir uns manchmal eingestehen wollen!
Er spricht mit Elisabeth über Freiheit und ihre Grenzen, über Glück und Erwartungen, verpasste Chancen und über die überraschend vielen Möglichkeiten, die wir auch dann noch haben, wenn wir glauben, keine Wahl zu haben.
Auch das Älterwerden spielt dabei eine überraschende Rolle: denn mit den Jahren kann nicht nur vieles schwieriger, sondern manches auch freier werden.
Es wurde ein Gespräch, das herausfordert und provoziert, aber auch Lust macht, die eigenen Entscheidungen mit anderen Augen zu sehen.
Hört rein!
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00:00:05: Ich freue mich sehr heute Herrn Reinhard Sprenger zum einem Gespräch begrüßen zu dürfen.
00:00:11: Herzlich willkommen Herr Spreenger!
00:00:13: Okay, ich grüße Sie auch.
00:00:15: Darf ich Sie bitten sich gleich selber um zu hören und hören vorzustellen?
00:00:20: Wer sind Sie denn?
00:00:23: Wenn ich bin, freu'eich mich aus dreizig Jahren.
00:00:28: Bin noch zu keiner Antwort gekommen, sich zu eurer Zukunft.
00:00:34: Wie gesagt, ich lebe in Winterthur in der Schweiz.
00:00:37: Ich bin ursprünglich Deutscher und komme aus dem Ruhrgebiet.
00:00:40: Ich habe meinen Handwerk gelernt bei der DREI-M.
00:00:44: Das ist ein großer internationaler Chemieapparat, Konzern.
00:00:51: Ich hab viele Kinder, die mich schon sehr prächt und arbeite seit ... Vierzig Jahre im Bereich von Management, Führungspsychologie.
00:01:05: Schreibe Bücher über Management vorrangig aber auch über Lebenshilfe.
00:01:11: die Entscheidung liegt bei dir.
00:01:13: ist ein Buch das wahrscheinlich etliche unserer höre dann schon mal oder einige jedenfalls gelesen haben und mehr muss man eigentlich nicht wissen.
00:01:24: Eigentlich
00:01:25: Musiker und tu so als sage ich Managementberater
00:01:29: Also im Herzen Musiker haben sie gesagt, okay.
00:01:33: Wir haben ja tatsächlich auch wegen dieses Buches die Entscheidung liegt bei dir Wege an der alltäglichen Unzufriedenheit eingeladen und Sie schreiben darin wir sind unserem Leben nicht einfach ausgeliefert, wir wählen jeden Tag Auch dann, wenn wir glauben keine Wahl zu haben und selbst unsere Unzufriedenheit ist oft das Ergebnis von Entscheidungen, die wir irgendwann mal getroffen haben.
00:02:04: Also sie sprechen vom Handlungsfreiheit und die Verantwortung, die jede von uns für ihr Leben hat – also Sie verlangen viel von uns!
00:02:15: Keine Entschuldigung, kein Jammern, Sachzwänge gibt es nicht.
00:02:20: Können wir unser Leben wirklich so freigeschalten?
00:02:27: Eine seriöse Antwort hängt davon ab, was man unter frei versteht.
00:02:32: Okay.
00:02:33: Frey als alles ist möglich ist selbstverständlich eine Illusion.
00:02:38: es gibt Grenzen der Freiheit Es gibt das Unverfügbare.
00:02:44: Wir müssen aller Wahrscheinlichkeit nach sterben.
00:02:47: Es gibt viele Aspekte die uns geprägt haben Die wir nicht mitgewählt haben.
00:02:54: also das sind natürlich Aspechte die unsere Freiheit einschränke, noch physikalische Gesetze schränken sie ein.
00:03:01: Aber innerhalb dieser Aspekte, die ich jetzt unverfügbar was nenne haben wir doch die Möglichkeit zu wählen und zwar gleichsam jeden Tag jede Sekunde.
00:03:15: Wir wählen ja.
00:03:16: in dem Augenblick wo wir aufstehen haben wir schon gewählt.
00:03:19: also steh ich auch bleib nicht liegen oder so etwas Und es geht eigentlich nur immer um die Konsequenzen um die Preise, die ich bereit bin zu zahlen wenn nicht eine alternative Hattlung wählen würde.
00:03:34: Das läuft meistens nicht sehr bewusst ab sondern meistens sehr unbewusst dass... Ich mache mir nicht jeden Tag Gedanken das wenn ich nicht aufstehe vielleicht meine Rechnung nicht bezahlen kann oder so etwas.
00:03:44: aber selbst unter den schwierigsten Bedingungen haben Menschen Wahlmöglichkeiten und sie sind sich dessen aber nicht bewusst sondern erleben sich sehr häufig als Opfer der Umstände Und dann sagen sie, ich kann aber doch nicht.
00:04:02: Das ist jetzt nicht meine Erkenntnisse und eigentlich ein Grunde eine sehr alte Erkenntnis.
00:04:07: schon Seneca hat gesagt wer sagt Ich kann nicht der will nicht.
00:04:13: das heißt er will den Preis nicht zahlen.
00:04:15: oder anderes ist ihm wichtiger.
00:04:18: und es steht auch mir nicht an für einen anderen Menschen zu entscheiden ob er einen preis so oder so zahnt musste.
00:04:24: Aber Es bleibt letztlich seine Wahl.
00:04:27: wenn ich dass einmal radikal-philosophisch Versuche auszudrücken, dann wenn unter selben Bedingungen ein Mensch anders handeln könnte als ein anderer reicht das für Selbstverantwortung und Freiheit aus.
00:04:44: Das müssen wir jetzt noch einer sagen.
00:04:45: also wenn...
00:04:46: Helfen Sie sich mal vor!
00:04:49: Es leben Menschen unter den absolut identischen Bedingung.
00:04:54: man kann das natürlich auch durchaus in Bereiche hineinziehen, wo viele unserer Hörer sagen würde oh das klingt aber zynisch.
00:05:04: Also nehmen wir mal an Viktor Frankl im KZ ja und das eines der berühmtesten Beispiele überhaupt.
00:05:12: selbst da haben wir noch Wahlmöglichkeit.
00:05:15: so weit würde ich jetzt gar nicht gehen.
00:05:17: Aber wir können auch mal sagen Ich erlebe zum Beispiel Privat relativ viele Lehrer die sagen ich bin im Burnout Und dann sagen sie auf meinen Hinweis, naja, so könntest du auch was anders machen.
00:05:37: Dann kommt eine relativ homogene Kette an Sachzwängen, wieso das nicht geht?
00:05:44: Wenn aber einer sagt ich mache etwas anders, dann hat er bewiesen dass es unter den identischen Bedingungen oder fast identische Bedingung Wahlfreiheit gibt.
00:06:00: Ich Was halten Sie denn von, ich glaube man nennt das die Geburtsloktorie oder sagt glaube ich mit zwei anderen Namen.
00:06:07: Also ich bin in der Schweiz geboren, jemanden der in Afghanistan geboren ist hat einen anderen Ausgangspunkt sagen wir mal?
00:06:16: Oder ob ich das jüngste oder das älteste Kind in einer Familie bin?
00:06:20: Sogar ob ich groß oder klein bin, hat einen Einfluss... Auf mein Leben.
00:06:27: werde ich groß bin und eine Brille tragen, werde ich als selbstsicherer und intelligent angeschaut.
00:06:33: Also das...
00:06:34: Was hat das denn für einen Einfluss
00:06:37: auf
00:06:37: mein Leben?
00:06:38: Das ist der berühmsten Beispiel dessen was man heute auf Neue Deutsch What about Tism Lent also was es eigentlich...
00:06:44: Oh okay!
00:06:45: So und auch kommt natürlich die ganze Kette.
00:06:48: Ja wir müssen dann also dass ein Kind mit dem anderen Kind in Afghanistan zusammennehmen Und dann hat das eine Kind das getan und das andere Kind hat jenes getan.
00:07:02: Insgesamt spielen sie natürlich auf jener Aspekte an, die unverfügbar sind.
00:07:08: Also wenn ich nun mal in Deutschland geboren bin als deutscher Mann kurz nach dem Krieg habe ich in der Glückslotterie des Lebens das goldene Leben losgezogen.
00:07:19: Ich wäre vorher irgendeinem von den deutschen Losgetretenen Krieg füsiliert worden.
00:07:25: Das ist doch völlig klar.
00:07:26: Ich bin dann in einer Zeit unendlichen, glücklichen Umständen groß geworden.
00:07:32: Das habe ich alles nicht im Griff!
00:07:34: Aber unter diesen Bedingungen haben die einen das und die andere jenes getan.
00:07:41: Man kann ja auch noch eine ganz normale Situation sehen, die wir alle kennen... Die berühmte allein erziehende Mutter mit vier Kindern.
00:07:49: Die eine jammert und hofft dass irgendwie die Dinge von alleine besser wäre Und eine andere organisiert mit Gleichgesitten- oder anderen Müttern eine Kinderaufsicht und lebt ein anderes Leben.
00:08:02: So, das ist der Unterschied.
00:08:05: Das ist ein bewussterer Entscheidreinen oder der Anden?
00:08:09: Sie haben es am Anfang erwähnt, ich frage mich, sind sie immer bewusste Entscheider, die man da trifft?
00:08:19: Insbesondere muss man sich auch klarmachen, was das Altern angeht.
00:08:25: Wir sind ja nicht... eingeschweißt in Zwangsläufigkeiten, sondern also wir müssen uns auch nicht diesen biologistischen Modell von Wachstum und Zerfall orientieren.
00:08:36: Wir können zum Beispiel auch im Alter ein zweites Leben starten.
00:08:39: es gibt einen Leute die leben ihr leben nur noch ab.
00:08:43: ja die kreiseln gewissermaßen Veränderungsavers im Abfluss und warten dass das Spiel zu Ende ist und es gibt andere ein zweites Leben starten.
00:08:55: Dazu muss man gewissermaßen in einen Heißluftballon steigen und sozusagen mal voll oben sich sein bisheriges Leben anschauen, dann kommt man vielleicht zu dem Ergebnis ich musste nicht das zweite Leben also das was jetzt noch kommt nach den immer gleichen Kriterien laufen oder ich kann mal anderes Kriterium ein neues Spiel beginnen.
00:09:16: Ich muss nicht immer nach der einer bestimmten Logik spielen zum Beispiel nach der Logik des Überbietens Scheinens oder muss ich mich der Welt aufdrängen, muss sich über das Gleiche begehren.
00:09:29: Ich habe schon die Möglichkeit ein neues Leben zu leben.
00:09:32: dazu ist auch gar nicht mit dem notwendig das Land zu verlassen um anderen Partner zu wählen oder so etwas sondern es ist wie analog zur russischen Puppe.
00:09:40: Guckt man die einen aus den anderen heran kann und so weiter.
00:09:43: aber ich denke ein zweites Leben ist fast immer möglich wenn man bereit ist den Preis zu zahlen.
00:09:52: Und worum denke ich, man sollte die Chance ergreifen.
00:09:56: Sonst bereut man im Alter die Sünden, die man nicht begangen hat?
00:10:01: Aber das ist halt schon so ... Das höre ich auch ein bisschen in meinem Umfeld ja... So bin ich halt.
00:10:07: oder einen Bekannter von mir hatte Herzprobleme.
00:10:11: Hat aber auch nie Sport gemacht, hatte Übergewichte und dann gesagt Ja mein Vater hatte das auch schon, der Vater war auch übergewichtig, hat nie irgendwas Sportliches gemacht.
00:10:21: dann ist es nicht schicksal, sondern wie er sein Leben geführt hat.
00:10:27: Oder wie jemand sagt, sprachen kann ich mich nicht.
00:10:31: Das sind so vorgesetzte Sätze die man im Kopf hat oder auch was wie man das Alter sieht.
00:10:36: Das Alter ist nur Untergang und Krankheit.
00:10:42: Ja gut, dann fängt man nichts bei ihr an?
00:10:45: Genau.
00:10:45: Und das ist noch die Frage... Ich kann ja auch die Einstellung dazu wählen.
00:10:49: Also natürlich schon noch zusätzliche Aspekte, also zunächst einmal muss ich anerkennen dass ich jede Situation gewählt habe und ich sie jederzeit ändern kann wenn ich bereit bin dem Preis dafür zu zahlen oder den zahle ich auf der einen Seite oder wenn ich was anderes tue auf der anderen Seite.
00:11:10: das ist ein sehr wichtiger Punkt.
00:11:14: Das heißt wir alle haben uns ja im Laufe unseres Lebens sehr weitgehend die Umstände selbst geschaffen als deren Opfer wir uns danach erleben.
00:11:26: Wir können sie aber ändern, dazu müssen wir bereit sein etwas zu tun.
00:11:31: nur wenn wir dann das was wir dann geändert haben betrachten haben wir auch die Möglichkeit zu schauen ist das Glas nun halb voll oder es ist halt leer?
00:11:42: ja sehe ich eine Chance oder sehe ich überall nur geschlossene Türen?
00:11:48: Und wenn ich es gar nicht erst versuche und mich dann sehr häufig der Idee der Sachzwänge unterwerfe, bleibe ich häufig weit unter meinen Möglichkeiten.
00:11:58: Und diese Einsteller zu leben ist ja eben auch etwas was ich wählen kann.
00:12:05: Da gibt es eben Leute die grundsätzlich überall gewissermaßen die Chance sehen durch eine Tür zu gehen und andere sehen einfach überall wo andere Leute Türen sehen da sehen sie nur Wände.
00:12:16: das ist auch eine Frage und wir sind diesbezüglich nicht an Herkunft gebunden.
00:12:21: Nehmen Sie nur eine Situation, die immer wieder dramatisch ist.
00:12:24: wie häufig habe ich erlebt gerade in meiner quasi-therapeutischen Aktion oder wie man heute Coaching nennt dass ein Elternpaar das geradezu aus einem Handbuch an Elternpsychologie entsprungen ist also alles richtig macht Kinder in die Welt setzt sie völlig entarten.
00:12:50: Und es gibt andere Eltern, wo ich meine um Gottes willen also die müssen mal einen Elternführerschein machen und die Kinder sind großartig ja und entwickeln sich großartigt.
00:13:01: das heißt wir sind diesbezüglich Ja auch nicht Opfer unserer Gene.
00:13:10: Aber Woran erkenne ich überhaupt?
00:13:14: ob ich eine wahl habe oder Nur den Preis der Veränderung oder der Entscheidung nicht zahlen will, woran erkenne ich das?
00:13:26: Jeder spürt es ja in der Mechanik seiner Sehnsüchter.
00:13:31: Wir haben ja sehr häufig dieses Gefühl beispielsweise dass wir ein Leben gelebt haben, das vielleicht, wie soll ich sagen eben auch eine Menge an Chancen ausgeblendet hat, also nicht gewählt hat.
00:13:49: Und ich finde es sehr wichtig, dass ich grundsätzlich anerkenne, dass sich eigentlich immer wieder mir anschauen muss wie gehe ich mit meinem ungelebten Leben weiter?
00:14:01: Dass gewisse Sehnsüchte unerfüllt bleiben und am Ende bleibt ja immer für uns alle eine gemischte Bilanz.
00:14:09: das Leben endet immer unentschieden.
00:14:11: Also zu glauben man kommt da irgendwie gut raus oder ist ein gutes Leben scheint mir freundlich gesagt etwas unterkomplex zu sein.
00:14:21: Also ich finde es daher auch nicht erstrebenswert, glücklich und zufrieden älter zu werden um mal das nochmal als zu thematisieren.
00:14:30: Glück ist ja kein Dauerzustand und die kleinere Schwester Zufriedenheit ist allenfalls ein Nebenprodukt des Handelns dass ich für sinnvoll halte.
00:14:43: Jeder Mensch fände ich es auch schön, wenn ich lange gesund bleibe oder wenigstens nicht ausdrücklich krank werde.
00:14:49: Ein Gesünder ist ja nur ein schlecht untersuchter Kranker und der achtzigjährige Martin Walzer hat mal gesagt, wer nur ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung und dem stimme ich zu.
00:15:04: Ich glaube wir wissen also eigentlich gerade durch unsere Beschäftigung mit dem ungelebten Leben Welche Möglichkeiten wir noch hätten, die wir aber jeden Tag abwählen und uns dessen bewusst sein müssen.
00:15:19: Insbesondere wenn wir älter werden also vor dem Hintergrund knapper Zeit.
00:15:25: Und es ist... Ich denke das gehört auch zu einem guten Leben manchmal.
00:15:32: oder die Erkenntnis oder die Akzeptanz zu erkennen dass sie etwas nicht ändern können Also dass wir das annehmen wollen.
00:15:40: Wir können was Nicht Enden Und da können wir noch so oft versuchen, bewusste Entscheidungen zu treffen.
00:15:47: Aber Dinge können wir nicht ändern oder es ist halt jetzt mal einfach so!
00:15:52: Also das finde ich ein sehr wichtiger Aspekt anzuerkennen dass man sagt also was isst?
00:16:00: Es gibt einfach Dinge die ich nicht ändern kann und dann kann ich einfach nur nochmal eine Einstellung dazu ändern.
00:16:08: Das ist so aber dieses Konto wird meistens dramatisch überbucht.
00:16:13: Wir können meist eine ganze Menge ändern.
00:16:17: Also ich sage das noch einmal, weil es mir so sehr wichtig ist wir alle erzeugen uns die Umstände als deren Opfer wir uns danach erleben.
00:16:26: Das schönste was ich diesbezüglich je gelesen habe steht unter einer Autobahnbrücke in meiner Heimat Nordrhein-Westfalen.
00:16:34: da steht unter der Brücke gesprät.
00:16:38: sie stehen nicht im Stau.
00:16:39: Sie sind der Stau und dass fand ich eigentlich sehr klug und finde ich sehr weise.
00:16:45: Also wir zeugen uns den Stand, als deren Opfer wir uns danach erleben.
00:16:49: Wir können die Umstände ändern sind bereit müssten bereit dein Preis zu zahlen.
00:16:54: Ich möchte noch mal darauf hinweisen dass sich die Preise im Laufe eines Lebens wesentlich ändern können.
00:16:59: Ich glaube der Preis den ich bereit wäre als dreißig hier zu bezahlen der seine Familie ernähren will ist ein völlig anderer als in meinem Alter wo ich dieses Spiel gespielt habe
00:17:13: beim Lesen Ihres Buches, dass Sie sie sehen haben wir da.
00:17:17: Ja es freut mich das ich so intensiv gemesen habe.
00:17:21: Ich habe viele Notizen gemacht aber da ist mir wirklich ein Beispiel aus meinem eigenen Leben in den Sinn gekommen.
00:17:26: mit Zweiundzwanzig bin ich zum Studieren in die USA gegangen nach Kalifornien, das war Ninzehundertdachzig.
00:17:36: Ich habe dort eine Freiheit erlebt, wie ich sie vorher und seitdem nicht mehr erledigt habe.
00:17:43: Also ich fühlte mich völlig frei von Erwartungen der Familie, von Freunden oder von den Gesellschaften, die ich aufwuchs.
00:17:52: Aber ich habe mir auch nie überlegt, wo Gottes Willen wird, kläre ich das meiner Mutter?
00:17:58: Oder was denkt meine Mutter wenn ich das tue?
00:18:01: Das kann mit ihnen Sinn als ich ihr Buch gelesen haben aber Wir können ja nur im Jetzt handeln, sagen Sie auch in Ihrem Buch.
00:18:10: Also alle unsere Entscheide jetzt bestimmen unser Leben nicht die Vergangenheit, nicht unsere Erziehung.
00:18:19: Ich musste nach Kalifornien gehen um so ein bisschen das zu erleben.
00:18:25: Gibt es da auch einfache Wege?
00:18:31: Die Wahl der Kontexte in der ich bin, die mir bestimmte Handlungen auch Denkweisen erleichtern oder weniger leichter ist sicherlich eines der ganz wichtigsten Entscheidungen für unser Leben.
00:18:47: Das heißt, dass ich hoffe... Ich mache mich jetzt klar.
00:18:51: also wir versuchen ja immer wieder gerade in den letzten Jahren Jahrzehnten diese Idee der Selbstoptimierung nach vorne zu treiben.
00:19:01: Also wir drehen an allen möglichen rum sowohl als Männer wie als Frauen und versuchen ja in irgendeiner Weise bestimmten Erwartungen zu erfüllen.
00:19:10: Ich komme gleich auf diesen Punkt noch mal zurück und ich präferiere ein völlig anderes Modell, ich glaube dass wir stattdessen viel häufiger Kontexte aufsuchen sollten in deren Resonanz oder in der Resonance mit diesem Kontexten gewisse Verhaltensweisen erleichtert oder auch erschwert werden.
00:19:32: durchaus.
00:19:33: also das kann auch die Wahl eines Menschen sein mit dem ich zusammen lebe vielleicht Dinge in mir befördert, die ein anderes Leben, vielleicht ein besseres Leben, zumindest ein freutvolleres Leben ermöglicht.
00:19:54: Die Wahl der Umstände des Settings, der Schule, des Arbeitsplatzes, des Landes und des Klimas – alles das kann ich erwählen!
00:20:06: Da muss ich schon überlegen... was da klug ist.
00:20:11: Also vor kurzem hatte ich eine Situation, wo ein Mensch mir sagte er sei krank weil er ... Ein bestimmtes Hormon sich bei ihm nicht entwickeln würde und dazu müsste er in einer Situation kommen, wo er mindestens so viel Lux pro Tag bekommt durch Sonneinstrahlung.
00:20:31: Und worauf ich ihn dann sagte naja Ich kann ihn aber wenigstens zehn Städte nennen indem sie ihren Beruf ausüben können Wo Sie dreiundzwanzig Sonnentage haben da können sie hingehen.
00:20:41: Rauf mir der dann erzählte, das ginge aber nicht.
00:20:43: Und da kam die ganze Opfergeschichte, wieso das alles nicht geht und meine Konsequenz ich habe sie nicht gesagt sondern nur gedacht war naja Dann ist dir deine Krankheit auch nicht so wichtig
00:20:56: Na?
00:20:57: Oder die Gesundheit nicht so Wichtig?
00:20:59: Also die gesundheit nicht So wie es deine krankheit verlierst andere und so weiter.
00:21:04: Das ist ein ganz ganz entscheidender punkt und Ich glaube dass der um die Umstände unter den ich wähle, sehr wichtig ist.
00:21:11: Also im beruflichen kann ich das schon sehr deutlich machen.
00:21:14: Bekomme ich für das was sich am besten kann auf diesem Spielfeld auch ein Lächeln?
00:21:19: Oder deut diese Spielfeld oder dieser Partner nur einen zweit- oder dritter Talent von mir aus dass ich zwar auch drauf habe aber nicht zu meinem Besten sehr dann bleibe ich immer mittelmaß hängen.
00:21:28: Das heißt eine kluge Spielfeldwahl ist sicherlich sehr erheblich hilfreicher und wirkmächtiger als Selbstoptimierung.
00:21:40: Wenn Sie sagen Spielfeld oder Kontext, wenn ich das richtig stand, ist das das Gleiche.
00:21:44: Also mit wem lebe ich zusammen?
00:21:47: Wo lebe Ich?
00:21:48: Was wähle ich als Beruf?
00:21:50: Wer ist mein Arbeitgeber?
00:21:52: und so weiter... Da kommt mir natürlich oft auch in den Sinn und das erlebe ich selber auch bei mir.
00:22:01: Ich fühle mich schuldig, wenn ich bei einer Entscheidung nur an mich selbst denke.
00:22:08: Also es ist dich Wort Egoismus und Sie sagen mir auch immer nur an uns selbst.
00:22:14: Wenn wir Entscheidungen treffen wie kann ich ohne oder frei vor den Schulen und negativen Gefühlen Entscheidungen treffe?
00:22:25: Das sind ja immer nur egoistische Entscheidungen sag' ich mal!
00:22:31: Das Wort Egoismus ist sehr negativ aufgeladen.
00:22:34: Man kann auch selbstbezüglich nennen und wir kommen aus diesem sogenannten hemmeneurtischen Zirkel, kommen ja gar nicht raus.
00:22:41: das heißt alles was wir tun, tun wir um uns selbst zu gefallen, um uns selber zu nutzen.
00:22:49: also wenn ich beispielsweise etwas tue um meine Kinder zu unterstützen dann ist die Quelle dieser Unterstützung nicht meine Kinder sondern meine Entscheidung Die heißt, ich möchte gerne so handeln.
00:23:05: Weil es meinem Etters entspricht, weil das meiner Moral entsprixet, weil es der Erwartung entsprifft und so weiter.
00:23:10: Das heisst, ich habe diese Dinge gewählt und es geht mir insofern gut!
00:23:16: Wenn ich dann... Ich gehe bis hin zu dem Punkt, dass ich sage, ich hab keine Verantwortung für meine Kinder sondern ich wähle die Verantwortung.
00:23:26: Ich hab' sie nicht, sondern ich kann die wählen, weil die auch abwählbar ist.
00:23:31: Und es gibt ja auch Menschen Und ich mache jetzt keine moralische Unterscheidung, die die Verantwortung für ihre Kinder abwählen.
00:23:37: Darüber habe ich eine Meinung aber die spielt jetzt keine Rolle weil der Aspekt dem Moral den lasse ich mal aus und vor.
00:23:44: Aber nur wenn ich Verantwortung Für diese Wahl übernehme hat dieser wahl auch Kraft und Ich tue zum Beispiel nichts Aus Pflicht Weil in der pflicht ganz tief eingewogen Der hasst ist hast auf denenjenigen der mich scheinbar daran hat, mein Leben zu leben.
00:24:03: Der kann mich gar nicht gern daran hindern aber ich möchte ihn gerne beschuldigen um ihn anschließend besser ausbeuten zu können.
00:24:09: Ich tue das ja alles nur für euch und dahin.
00:24:11: deswegen habe ich auf die große Karrierechance in Kalifornien verzichtet oder so etwas.
00:24:17: Also alles tu' ich im letzter Konsequenz selbst bezüglich.
00:24:23: Selbst eine Mutter Theresa hat das sehr deutlich gesagt.
00:24:26: Sie hat das nicht getan.
00:24:28: Sie sagt auf die Frage, warum haben sie das?
00:24:30: Sie hat sie nicht gesagt weil ich diesen Menschen helfen will sondern weil ich mich entschieden habe.
00:24:37: Das war der zentrale Punkt.
00:24:38: Das hätte ich damals nie zugetraut.
00:24:40: Ich möchte aber gerne wenn sie erlauben noch auf ein Büchlechen kommen dass es nicht eine Hängepartie ist.
00:24:46: Das Thema Erwartungen!
00:24:48: Ich bin ja auch groß geworden mit durch die Erwartung und dem wesentlichen von meinen Eltern geprägt worden ist, wie man zu sein hat und wie man ein anständiger Mensch wird usw.
00:24:59: Alles diese Aspekte.
00:25:01: Und ich finde es sehr wichtig dass man sich diese Erwartungen anschaut und dann wählt ob man diesen Erwartung weiter entsprechend will ja oder nein.
00:25:12: Das sind die Erwartungs die andere an mich haben und einige sind legitim.
00:25:16: Einige würde ich schwer in Frage stellen.
00:25:19: Vorrang vorrangig aber sind die erwartung die ich an mich selber habe zum Beispiel an meine Grandiosität oder was ein gutes Leben ist.
00:25:27: Und selbst da mache ich mich ja sehr häufig zum Opfer dieser Erwartungen, die ich allerdings auch relativieren kann.
00:25:36: und gerade in Aspekten des Konfliktes insbesondere zwischen Partnern ist es manchmal sehr klug, die Erwartung an den anderen fallen zu lassen weil wenn ich an den Erwartenden, die sich anderen anderen habe krampfhaft festhalte, Ändern kann noch ändern will, habe ich einen sehr donenreichen Lebensfähig.
00:25:57: Sie
00:26:03: merken an meinen Fragen und besuche krampfhaft ein Punkt wo ich nichts für mein Leben selbst verantwortlich bin also Krankheiten Unfälle oder Entscheidungen.
00:26:16: andere.
00:26:18: da können wir das können wir nicht kontrollieren.
00:26:21: Also die Frage ist Wo endet dann unsere Freiheit?
00:26:26: Ja
00:26:26: Ich möchte aber da reingrätchen.
00:26:28: Die kann zum Teil nicht verändern.
00:26:32: Wie ich darauf reagiere, darauf kann ich was ändern?
00:26:38: Also eines der Beispiele die mir wenn sie erlauben das macht es einfach klarer.
00:26:42: also ich war es gab früher mal in Nordrhein-Westfalen da wo ich herkomme ein Großunternehmen.
00:26:46: das nannte sich die Thyssenhandelsunion und da ist da MacKinsey rüber gebügelt im Großunternehmensberatung Und hat dann gesagt dass Unternehmen isst nicht mehr jetzt dezentral aufgestellt sondern wird dezentralisiert aus Kostengründen in Düsseldorf-Grafenberg.
00:27:02: Alle Mitarbeiter, alle, kriegten einen Brief.
00:27:06: Niemand verliert seinen Job!
00:27:08: Aber der ist jetzt nicht mehr im Bonn, sondern in Düsseldorf.
00:27:11: Der ist auch nicht mehr in Dortmund bei Tüssen-Schulte, sondern düsseldorf.
00:27:15: Das heißt das waren in dem Fall zweieinhalbtausend Menschen, standen vor der Wahl jetzt auf die Tatsache zu reagieren dass McKinsey dieses Unternehmen zentralisierter.
00:27:27: Das haben die meisten Menschen gemacht.
00:27:28: Welche Möglichkeiten da an sich?
00:27:31: Sie konnten kündigen, sie konnten jeden Morgen dahin fahren wieder zurückfahren und abends wieder zurückfahren.
00:27:41: Sie konnten vielleicht sich mit dem arrangieren in Düsseldorf eine Wohnung kaufen oder eine Wohnung mieten teuer
00:27:50: usw.,
00:27:51: aber sie hatten die Möglichkeit darauf zu reagieren.
00:27:56: Die allermeisten Menschen sind da, wohnen geblieben und sind dann einfach nur gependelt.
00:28:04: Jetzt stellen Sie sich vor sie stehen da morgens in Stau- und Arnzebstau weil sie jetzt pendeln.
00:28:12: Niemand übernimmt die Verantwortung für seine Wahl sondern wer ist Schuld?
00:28:17: McKinsey!
00:28:18: Der Vorstand der Verkehrsminister der die Autobahn nicht breit genug gebaut hat.
00:28:23: Man schaut auf das Nebenauto und sagt, wenn er doch zu Hause geblieben wäre dann stünde ich jetzt nicht im Stau.
00:28:28: Das heißt alle anderen sind schuld?
00:28:31: Ich nicht!
00:28:32: Und das ist genau die Lebenshaltung gegen die ich anschreibe.
00:28:37: Das bringt mich zum Thema Glück weil Sie schreiben auch in Ihrem Buch glückliche Menschen erleben sich als Meister ihres Lebens.
00:28:48: also wer da jeden Tag im Staus steht der fühlt sich bestimmt nicht glücklich.
00:28:55: Die eigentliche Quelle des Glücks sind Sie selbst, nicht meine Lebensumstände.
00:29:06: Weil...
00:29:10: Ich müsste jetzt ein Stück weit das wiederholen was ich eben schon geäutet habe aber vielleicht ein bisschen konkretisier.
00:29:20: Man kann ja schon sagen dass das gesamte Leben wie wir es erleben immer relativ zu unseren Erwartungen ist welche Erwartung wir haben.
00:29:30: Ich habe Erwartungen an meinen Lebenspartner.
00:29:36: Irgendwann habe ich mich mal für Monika und gegen Marion entschieden, dann sehe ich das vielleicht Monika in der Acquisitionsphase auch ganz anders drauf als später.
00:29:48: Ich habe eine Erwartung, dass es auf Ibiza oder auf Mallorca permanent die Sonne scheint und dann regnet's.
00:29:56: Das heißt meine Erwartenden werden häufig
00:29:59: enttäuscht.".
00:30:00: Dann stellt sich die Frage, wie gehe ich damit um?
00:30:03: Erst mal grundsätzlich.
00:30:07: Egal was ich tue, egal wohin ich gehe etwas fehlt immer.
00:30:13: Irgendetwas ist immer defizitär und dann muss man sich sehr klar machen auch welche Umstände ich wähle und mit welchem Partner in welchem Land ich bin.
00:30:24: Ich kann das selbst sagen als als Mensch der von Deutschland in die Schweiz gegangen ist Und dass auch mit gewissen Erwartungen verbunden hat.
00:30:32: Glaubt ihr vielleicht, er würde dadurch glücklich?
00:30:36: Der Irrtum ist, du nimmst dich immer mit.
00:30:40: Das heißt irgendwann wachst du auf und dann bist du wieder derselbe der du schon die ganze Zeit gewesen bist.
00:30:48: Die Frage ist dann wie gehe ich mit dem um was dann fehlt, weil es an Erwartung enttäuscht ist Und das erleb' ich sehr häufig gerade auch im Bereich des familientherapeutischen.
00:31:02: Ich spreche jetzt mal von einer Person und sehe nicht unbedingt ein paar, aber ich erlebe dass dieser Mensch egal mit welchem Partner er zusammen ist fast alltagshypnotisch immer auf das schaut was fehlt.
00:31:20: Er sieht nicht die siebzig achtzig Prozent in dieser Beziehung möglich sind.
00:31:27: Die funktioniert sondern er schaut wie gesagt fast hypnotisch auf die zwanzig Prozent Die fehlen.
00:31:34: Und diese zwanzig Prozent werden dann immer größer.
00:31:38: und irgendwann meint er, jetzt halte ich das gar nicht mehr auf, sondern war völlig blöd dafür dass die achtzig Prozent funktionieren.
00:31:44: Und deshalb ist es dann die Frage wie bin ich bereit?
00:31:49: Und in der Lage mit einer Situation zu leben, die ich jedenfalls partiell als Defizitär erlebe.
00:31:58: Und dann kommt aber der zentrale Punkt.
00:32:00: Das heißt gucke ich auf was fehlt oder gucke Und dann kommt das, was ich gerade eben genannt habe.
00:32:06: Man nimmt sich immer mit.
00:32:08: Denn dass was da fehlt ist ja nicht Eigenschaft des anderen oder des Gegenstandes, den man anschaut sondern man bringt das Defizit ja mit.
00:32:20: also als Ruhrgebietsmensch möchte ich es an einem Beispiel klar machen.
00:32:24: Das ist ein Fußballspiel wie sein Fußballspielen.
00:32:27: Wann ist ein Fussballspiel ein gutes Fussballspiel wenn Rotweiß essen gewippt?
00:32:32: Und es ist ein schlechtes Fußballspiel, wenn Rotweiß Essen verliert.
00:32:37: Das geht heute meinem Sohn so.
00:32:38: und dann ist ein gutes Fußballspielen, wenn der FC Winterthur gewinnt ... Wenn er verliert?
00:32:45: Dann ist das ein schlechtem Fußballspien.
00:32:47: Es ist also eine Frage der inneren Beleuchtung die dafür für unser Leben glückwichtig ist.
00:32:56: Was mir da in den Sinn kommt, ich heisse so nicht, dass das passt trotzdem.
00:33:02: Ist doch Angst oder nicht!
00:33:07: Angst.
00:33:08: Man will etwas, aber man ist so in seinem Ding drin.
00:33:12: Aber
00:33:13: Angst ... Etwas wirklich wollen?
00:33:16: Aber dann trotzdem Angst haben davor!
00:33:18: Man bleibt aus lauter Angst in was drin, was einem eigentlich gar nicht glücklich macht.
00:33:26: Ist das fehlender Wille, fehlende Einsicht oder die Angst vor dem ... Konsequenzen, die das neue Handeln haben könnte.
00:33:39: Verstehen Sie was ich meine?
00:33:41: Also verstehen ist ja unwahrscheinlich aber ich antworte mal noch was sie sagen.
00:33:47: Ist es hilfreich Sören Kirkegott zu wartezuziehen?
00:33:51: wahrscheinlich weil der erste der das gesagt hat Heidegger das später aufgenommen.
00:33:55: er hat eine wesentliche Differenz eingeführt zwischen Angst und Furcht Und er sagt, Furcht ist Furchtt für etwas und Angst ist Angst vor nichts.
00:34:08: Die Menschen mit denen ich zum Teil arbeite – also ich tue gerade so als sei das permanent der Fall aber es kommt häufiger zu solchen quasi-therapeutischen Situationen – die kommen sehr häufig mit einer sehr amorfen Angst da alles mögliche was da irgendwie ängstigt.
00:34:25: Wenn ich dann mit ihm spreche und es ein erfolgreiches Gespräch ist, was nicht immer gelingt Dann kommt dieser Mensch mit einer Angst zu mir und geht mit einer Furcht.
00:34:36: Das heißt, er hat dann aus dieser Angst etwas isolieren können was er konkret fürchtet.
00:34:44: Und dann kann man sagen, fürchte ich das wirklich?
00:34:48: Ist es etwas Konkretes und bin nicht bereit den Preis zu zahlen damit umzugehen?
00:34:53: wenn ich im Bereich der angst bleibe Bleibe ich garantiert in der Paralyse und bleibt passiv.
00:34:59: Wenn ich zur konkreten Furcht komme, kann ich wirklich prüfen ob ich bereit bin Alternative Möglichkeiten auszuprobieren.
00:35:08: Das ist eigentlich der Schwert.
00:35:10: Ich kann aber niemandem sagen was er tun sollte.
00:35:13: das viel zu invasiv.
00:35:18: vielleicht nochmals zu dem Thema zu den Menschen die nur das negative sieht oder immer einfach in denen gefangen ist.
00:35:24: das ist dann halt.
00:35:25: auch soll ich sagen woran Erkennt man Ob Durchhalten besser ist, also so ist halt mein Leben.
00:35:35: Ich bin jetzt fünfzig und da kann man nichts mehr ändern.
00:35:38: Wo ist durchhalten die richtige oder die mutigere Entscheidung?
00:35:42: vielleicht sogar?
00:35:45: Oder wo ist dann ein Neuanfang richtig?
00:35:48: Weil wenn wir rauskommen wollen, müsste ich eigentlich einen neuen Anfang machen aber manchmal ist doch halt vielleicht Mutige.
00:35:57: Also dazu kann ich eigentlich substanziell wenig sagen.
00:36:04: Das Einzige, wo ich ziemlich sicher bin ist dass wir auf unserem Sterbebett nicht das bereuen was wir getan haben sondern das bereuern was wir nicht getan haben.
00:36:19: Das haben bestimmt schon viele unserer Hörer gehört und trotzdem ist es etwas was mir wichtig zu sein scheint.
00:36:30: denn wenn wirklich durchhalten bedeutet Mehrheitlich sind meine Lebensumstände nicht die, die ich mir vorstelle und wünsche.
00:36:40: Dann ist das sicherlich selbst in einem hohen Alter... ...nicht anzuwarten!
00:36:47: Wenn etwas ist was fehlt.... Da muss ich mich echt prüfen, zuhre ich eigentlich jetzt das H einer Suppe?
00:36:56: Und es gibt ja Menschen, die so lange sich kopfschütternd vor eine Suppe setzen bis da ein Haar reingefallen ist.
00:37:02: Und dann noch sehe ich guck mal hier und was bin denn diffizit?
00:37:05: Und dann wegen einer Kleinigkeit versuchen sozusagen ihr gesamtes Leben umkrempeln, da werde ich schon sehr vorsichtig.
00:37:15: Das heißt die größte Frage ist unabhängig vom Alter ob durch die Furcht ein besseres Leben zu versäumen nicht das Leben versäume dass gerade stattfindet.
00:37:39: und was sagen Sie denn jemanden es sei zu spät?
00:37:44: Es sei zu spät, also weiß ich so um die Fünfzigrum kommt ja doch bei einigen so.
00:37:49: die Frage warst das jetzt?
00:37:50: soll ich nochmals wenn jemand sagt es sei zu Spät für einen neuen Büro oder für einen Neuen Für eine neue Anfahrung für einen Umzug.
00:38:00: Also wenn sie so konkret sind dann würde ich die fünfzig durch ne achtzig ersetzen.
00:38:06: Okay
00:38:07: Ich kann mir schon vorstellen dass aufgrund bestimmter gesundheitlicher Umstände die ganz großen Bewegungen jenseits der Achtzig vielleicht nicht mehr so wahrscheinlich sind.
00:38:19: Aber von Fünfzig darf ich doch noch gerade auch perspektivisch ein volles zweites Leben vor mir, dass sich total anders gestalten kann!
00:38:28: Ich schreibe grad einen Roman, der sich dann mit diesen Menschen beschäftigt, das einem Menschen mit sechs und fünfzig Jahre gefeuert wird und jetzt überlegt wie sieht da ein zweites leben aus?
00:38:41: Das ist schon spannend, sich selbst zu sehen.
00:38:43: Gut ich habe ja schon gesagt, ich bin älter als siebzig aber selbst ich überlege finde es schon spannend zu gucken entwickle ich noch Möglichkeiten bewusst sein oder finde ich mich nur nachher?
00:38:56: und ich möchte in dieser Hinsicht möchte ich mich nicht abfinden weil dann sind wenn ich noch alt dann sehen doch Alt aus.
00:39:05: Wohl ich ja nicht wage zu behaupten dass die Wahlfreiheiten oder die Freiheit mit dem Alter eher zunimmt.
00:39:16: Die Kinder sind draus, da muss man nicht ein Einkommen machen damit die Kinder eine Ausbildung machen können und so weiter.
00:39:27: Also die Kinder sind daraus keine Arbeit mehr.
00:39:31: ich kann tun was sich will.
00:39:33: Oder gibt es dann daraus einfach neue Sachzwänge wie das Alter spricht Krankheit?
00:39:40: Meine These ist die Freiheit nimmt mit dem Auto zu.
00:39:48: Also ich denke, für mein Leben gilt beides.
00:39:56: Ich habe... Jeder Mensch präsentiert sich ja im Angesichts der Zukunft die er erwartet.
00:40:03: Das können wir alle spüren auch dazu, wenn wir keine Psychologie studiert haben.
00:40:07: Stratizukunft hell oder ist alles grau?
00:40:10: Oder vielleicht sogar schwarz?
00:40:12: und wenn ich mir vorstelle wie Wie ich mein Leben leben möchte, dann komme ich um diese zentrale Idee der Ambivalenz nicht herum.
00:40:24: Also Ich bin ein großer Freund der Mehrdeutigkeit Denn nur sehr wehre ich im Leben scheint mir eindeutig zu sein.
00:40:30: und wenn ich an meine Zukunft denke Dann ist gerade auch das älter werden eigentlich einen Exerzitium in mehr Deutlichkeit.
00:40:38: denn wie sie Sehe ich dass es diese plusseite gibt aber ich sehe auch eine minusseite.
00:40:49: mehr als ihn.
00:40:50: früheren Lebensaltern erkenne ich, dass das Leben voller Dilemmate und Widersprüche ist.
00:40:55: Die erkenn' ich an mir selber.
00:40:57: Und ich bewerte sie aber nicht als negativ, sondern sie ist eigentlich die Quelle meiner Autonomie, dass ich spüre... Ich bin voller Widersprüche, die mein Leben eigentlich reicher machen!
00:41:11: Dann kann ich sehen, ich reite jetzt dem Sonnenuntergang meines Lebens entgegen und vieles wird sehr, sehr dadurch leichter.
00:41:20: Ich spüre nicht mehr so viel Konkurrenzdruck, ich muss nicht mehr zu viel beweisen.
00:41:27: Ich habe das Gefühl dass in einem höheren Maße auch mal einer bestimmten Laune folgen kann was ich früher nicht gemacht habe also in einem Ruhmaß und Selbstdisziplin gelebt habe.
00:41:41: allerdings wie gesagt Ich reite dem Sonnenuntergang entgegen und deshalb ist alles das, was ich erlebe auch mit einem kleinen Trauerfloor versehen.
00:41:55: Insofern ist für mich älter werden beides Gewinn unverlust Intensität des Erlebens Und der Preis für die Intensitätsintensivierung des Lebens ist Das deutlichere Bewusstsein meiner Endlichkeit.
00:42:16: Das erleb' ich ähnlich Aber bis jetzt, ich werde es dann, die Endlichkeit war.
00:42:26: Obwohl es sind schon Freunde gestorben oder Schulkameraden gestorban, also die Endlichkeit kommt definitiv näher.
00:42:33: aber irgendwie erlebe ich die Freiheit zusammen auch mit einer gewissen größeren Gelassenheit oder Ich mag mich nicht mehr über alles ärgern und aufregen.
00:42:49: So erlebe ich mein Alter werden.
00:42:53: Obwohl ich das ... Ich möchte noch mehr, ich möchte noch gelassener sein, noch mehr denken.
00:42:58: Egal was die anderen denken, ich mach jetzt mein Ding.
00:43:02: Klappt nicht so, aber so erleb' ich meine Eltern werden.
00:43:08: Der einzige Gedanke, was mir da auch in der Vorbereitung ist, der Gedankel kam mir wenn ich mich Ändere oder wenn ich wirklich einen Neu-Ampfang mache, war dann das bisherige Leben falsch.
00:43:25: Also darf man sich wie unentscheiden?
00:43:28: Also darf, darf... Logisch darf man!
00:43:32: Darf man sich
00:43:32: umentscheidigen?!
00:43:34: Stehen Sie mich das meine?
00:43:36: Es
00:43:36: sind zwei völlig unterschiedliche Dinge die sie ansprechen.
00:43:39: Gelassenheit ist ein schönes Wort und man muss aufpassen dass es kein Offimismus ist.
00:43:43: Wenn es in Egalhaltung geht werde ich sehr sauer Denn wenn ich mir ansehe, wie die ältere Generationen in der Schweiz Stichwort III CTAV-Rente und andere Aspekte auf Kosten der Jugend lebt.
00:43:56: Dann ist mir diese Gelassenheit nicht mehr Gelassenhalt in einem positiven Sinne sondern nach mir die Sünflut denken Und das ist jetzt nur symbolisch gemeint Da bin ich zornig und ich möchte auch gern zornigt bleiben.
00:44:08: Das ist, sagen wir dieser Aspekt.
00:44:10: Ich möchte nach wie vor dabei sein an dem Leben und an den gestalten, ich möchte mich nicht zurücklehnen.
00:44:20: Und das gilt für alle meine Lebenszüge!
00:44:23: Denn der Grundsatz ist für mich – und ich glaube er ist auch sehr praktisch – wir hören nicht auf weil wir alt werden sondern wir wären alt weil wir aufhören.
00:44:38: Das geht eben auch bezogen auf ganz bestimmte Themen für die ich mich einsetze wichtig halte und nicht plötzlich hinter mehr lasse, nur weil ich demnächst die Radieschen von unten anschaue.
00:44:53: Also dieser Unterschied ist mir schon sehr wichtig mit Blick auch auf die Tatsache dass ich eben wie ich ja schon eingangs sagte vier Kinder habe.
00:45:03: Das verstehe ich völlig und so habe ich auch gelassenheitlich gemeint.
00:45:10: Ich möchte hier noch ein bisschen vielleicht etwas konkrete oder vielleicht auch persönliche persönliche Fragen kommen.
00:45:19: Und zwar hat mich der eine Gedanken beim Lesen ihres
00:45:23: Buches,
00:45:25: was war für Sie die unbequemste Erkenntnisse, die Sie selbst beim Schreiben dieses Buches über sich gewonnen
00:45:37: haben?
00:45:40: Ich bin nicht sicher ob es die Unbequeme war.
00:45:45: ich habe grundsätzlich ist mein Arbeiten ja So ein Art Denk schreiben und die Entscheidung liegt bei dir.
00:45:54: dieses Buch habe ich geschrieben, weil Menschen auf mich zukamen aus dem Berufsleben und sagten.
00:46:01: Ich würde gerne mal meinen Partner so etwas geben.
00:46:04: Ich hab eine Freundin der will ich das unbedingt geben?
00:46:07: Ich will auch meinem Sohn oder meiner Tochter das geben und möchte nicht unbedingt den Berufsalltag da drin haben.
00:46:13: Und wenn ich also diese Prinzipien, die ich glaube dass sie Ein vernünftiges anständiges, miteinander leben und arbeiten.
00:46:24: Wenn ich mir diese Dinge anschaue was da notwendig ist das ist gar nicht so sehr viel dann habe für mich die Erfahrung einfach gemacht dass ich häufig mit meinem Denken und meiner Erkenntnis weiter bin als mit meinem konkreten Handel also dass ich gewissermaßen mit meinem handeln immer hinter der erkenntnis her hinkle Und ich dann plötzlich den Eindruck hab an manchen Stellen dass sich selbst das am meisten lernen muss, was ich leere.
00:46:56: Und da gibt es dann schon den einen oder anderen schmerzhaften Punkt wie zum Beispiel wir den eben angesprochen haben die Frage der Entschiedenheit.
00:47:05: also wir hatten ja gemeinsam gesagt Wir sind auch wenn wir nach Lücken suchen durchaus gemeinsame Auffassung Dass wir jederzeit wählen können und bis zu diesem punkt Sind die meist Menschen auch bereit mit zu folgen.
00:47:21: Ich und ich glaube auch viele andere Menschen haben mehr Schwierigkeiten mit den zweiten Gedanken.
00:47:29: Und der ist, der der Entschiedenheit sage ich auch deutlich Ja zu dem was sich gewählt habe mit klarem Blick auf das Defizit ja oder gebe ich diesen defizit also enttäuschten Erwartung übermäßig Macht über mein Leben und dass es etwas Ich glaube, da werde ich bis zum Ende meiner Tage nicht mit fertig werden.
00:47:58: Das habe ich auch.
00:48:01: Also das glaube ich wirklich auch.
00:48:05: Dass man so denkt ja, dass es eine gewisse Erkenntnis hat aber nicht dasvoll im Tun dann auch durchzieht oder wie sagt man das auf Deutsch?
00:48:17: Ja, ich habe noch eine andere Frage Wollten Sie mal etwas ganz fest, aber Sie hatten Angst davor?
00:48:28: Nee.
00:48:29: Also ich wollte Musiker werden!
00:48:32: Das war ganz klar.
00:48:34: Zu dem Zeitpunkt als das mal anstand... Ich hatte das große Glück mal eine Europatur mit Tina Turner machen zu dürfen weil sie sich als amerikanischen Musiker erlauben könnte und dann stand mal für kurze Zeit im Raum wirklich professioneller Musiker zu werden.
00:48:53: Gleichzeitig aber wurde mein erstes Kind geboren und wir wollten noch eventuell ein zweites haben
00:49:00: usw.,
00:49:01: so dass dann also der Aspekt des, hey du musst auch ein bisschen dafür sorgen das ein bisschen Lebensmittel auf den Tisch sind, dass das also mächtiger wurde und ich habe dort kein Selbstvertrauen in meinen Talent gehabt und habe dort dann gewissermaßen dieser Selbstverpflichtung für die Familie des Vaterseins vorgezogen.
00:49:24: Wusste, dass ich das als Musiker wahrscheinlich kaum adäquat schaffen würde und habe mich dann dagegen entschieden?
00:49:30: In Winterthur – das ist in der Nähe von Zürich – und in New Mexico.
00:49:40: Und
00:49:41: welche Entscheidung steckt hinter diesem Leben an zwei Orten?
00:49:45: und vielleicht kann auch welchen Preis zahlen Sie für diese Entscheidung?
00:49:50: Der Preis ist die Unentschiedenheit!
00:49:53: Also diese permanente Zerrissenheit, das habe ich aber sehr bewusst gewählt.
00:49:59: Hintergrund war mal... Ich bin mal nach New Mexico durch einen beruflichen Auftrag verschlagen worden und bin da hingekommen und habe dort eine Erfahrung gemacht.
00:50:11: Ich glaube nicht an Rehinkanationen.
00:50:13: Ich bin kein sonderlich spiritueller Mensch.
00:50:15: Aber ich fühlte mich da schlagartig zu Hause und habe dann mich entschieden dort einfach eines dieser Adobe Häuser zu kaufen.
00:50:23: Man muss sich das, das muss man sich sehr einfach vorstellen.
00:50:25: also ist kein Luxuswohnung oder so etwas und das hing damit zusammen dass ich in meiner Jugend einen Film gesehen habe der damals also ikonisch war den man heute sich kaum noch angucken kann aber für meine Generation prägend war und es war easy rider Und dieser Film wurde in dieser Gegend gedreht und deshalb fühle ich mich da zu Hause.
00:50:47: Und das ist gewissermaßen meine Seelenheimat, meine Vernunftheimat des Wintertours.
00:50:53: Okay!
00:50:54: Oh, easy to understand me... Ich finde ihn immer noch toll mit den Schauspielen die da drin sind.
00:50:59: Super!
00:51:02: Ist zum Schluss... Das eigentliche Thema ihres Buches ist ja das Glück.
00:51:09: oder wie können wir glücklich sein?
00:51:13: können wir ein glückliches Leben führen.
00:51:17: Haben Sie für unsere Zuhörerinnen und Zuhöre einen Ratschlag?
00:51:23: Ja, den einzigen Ratsschlag, der nicht seriöserweise geben werde würde ihm möglichst nichts zu folgen.
00:51:32: Also ich glaube nicht dass es ein generelles gibt.
00:51:36: Ich würde gerne vielleicht trotzdem substanziell zwei Antworten geben.
00:51:42: Das eine ist, ich habe in diesem Buch das Wort Glück häufig benannt weil ich glaube dass die allermeisten Menschen mit dieser Idee etwas anfangen können.
00:51:54: Ich würde heute wenn ich das Buch schreiben würde, würde ich das ersetzen durch ein gelungenes Leben oder auch gutes Leben.
00:52:03: Weil Glück ist kein Dauerzustand.
00:52:05: Glück ist immer ein Provisorium.
00:52:07: Insofern glaube ich, dass ein glückliches Leben anzustreben in Summe fast unmöglich ist.
00:52:14: Und ich möchte eigentlich nicht im Rückschau auf meinem toten Bett sagen es war ein glückliches Leben sondern ich würde jetzt Gedanken Bausteine wie ich sie in diesem Buch die Entscheidung liegt bei dir entfaltet habe nutzen um in meiner Zukunft mein Leben gelingen zu lassen und nicht nur rückschauend das Leben als glücklich zu bezahlen.
00:52:39: Es gibt aber einen Aspekt, den ich Thomas Mann entnehme.
00:52:42: Er hat mal glaube ich im Zauberberg sinngemäß gesagt der Mensch soll um der Güte und der Liebe Willen dem Tod nicht so viel Herrschaft einräumen über seine Gedanken ja?
00:52:52: Das war also es ist etwas singemäß.
00:52:55: Also der Mensch soll um der Güte und die Liebe Wille dem Tod Nicht Zuviel Herrschaft Einräume über Gedanken.
00:53:02: diesen Satz habe ich manchmal verstanden und manchmal hab ich ihn nicht verstanden.
00:53:05: Er ist wie immer ambivalent.
00:53:07: Trotzdem denke ich, man muss den Tod in seiner Intensivierungsleistung des Lebens mehr wertschätzen als die Überschattung, die durch das Leben stattfindet.
00:53:26: Also ich würde da die Gewichte verschieben... also insbesondere so Altersjammerei hilft ja niemanden.
00:53:34: Manchmal hilft ein gutes Glas vorein.
00:53:38: Bin ich völlig einverstanden mit dir!
00:53:42: Und jetzt ganz zum Schluss, mir ist wirklich aufgefallen beim Lesen ihres Buches dass sich wie soll ich das sagen eine Art neues Denken?
00:53:54: Das tönt jetzt riesig aber es ist schon so ein bisschen ein neues Denkchen vor allem auch die Idee.
00:53:59: Ich entscheide Was ich jetzt bin und habe, das ist das Resultat von Entscheidung.
00:54:05: Wenn ich entscheide... Es ist schon so ein bisschen ein neues Denken der Selbstverantwortung für mein gelungenes Leben.
00:54:15: Und Sie haben, wenn nicht mehr richtigerin, ein zwei Übungen auch in Ihrem Buch.
00:54:22: Ich würde gerne unseren Zuhörern eine Übung mitgeben die hilft so ein wenig das Denken Immun das Denken überdenken, sagen wir mal so.
00:54:37: Also für mich ist die... Wir könnten es sehr praktisch machen.
00:54:43: Wir könnten die Hörer reinladen zum Beispiel sich die Frage zu stellen was würden sie jetzt eigentlich noch lieber tun als diesen Podcast hier zu sehen und zu hören?
00:55:06: Sie sollten das mal wirklich realistisch den Podcast ausschalten und vielleicht ein Zettel nehmen, zwei, drei oder vier Aspekte sich anschauen.
00:55:18: Was würde ich eigentlich lieber tun?
00:55:20: Und dann vielleicht überlegen... Aber sie haben gute Gründe es nicht zu tun!
00:55:27: Sie haben viel mehr gute Gründe jetzt diesen Podcast zu schauen.
00:55:31: Alles andere haben sie jetzt abgewählt weil Ihnen das jetzt gerade in diesem Augenblick weniger wichtig ist.
00:55:39: Und wenn wir diesen Aspekt dann ernst nehmen und sagen, na ja ... Dann schau auch diesen Podcast mit aller Liebe und Hingabe an!
00:55:50: Also konzentrier dich!
00:55:52: Träume nicht von Alternativen sondern sei dann ganz bald ihr.
00:55:55: Dann kommen wir eigentlich zum Kern des Gedanken nämlich... Wir bekommen alle vom Leben das zurück was wir in jedem Augenblick hineingeben also die Energie und Konzentration, den Fokus mit dem Wert was tun.
00:56:09: Und das hilft mir manchmal in so Situationen wie ich zum Beispiel eine Autobahn im Stausch trete und sage hey!
00:56:17: Ich habe diesen Stau jetzt gewählt.
00:56:21: Das heißt, ich hab mich natürlich nicht explizit ausgesucht aber in dem Augenblick wo ich mich auf die Autobahnen begeben habe, habe ich den Stau impliziert mitgewählt Und diese Selbstverantwortung für unser Leben macht mein Leben jedenfalls extrem viel leichter, als wenn ich mich permanent auch vor der Umstände erlebe.
00:56:42: Vielen Dank!
00:56:43: Das lasse sich jetzt sehr gerne als Schlusswort für dieses Gespräch.
00:56:49: Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben.
00:56:51: Es hat viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt.
00:56:55: Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihr Leben.
00:56:57: Ich sehe Ihnen auch Frau Gehrich.
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