Der perfekte Plan für das perfekte Leben?
Shownotes
Ein Buch schreiben? Selbständig machen? Ein Café eröffnen? Freiwilligenarbeit?
Habt ihr grosse Pläne für den nächsten Lebensabschnitt? Für die Pensionierung?
In dieser Episode sprechen wir über LifeDesign. Woher es kommt, warum wir diese Methode für Menschen in jeder Lebensphase lieben und weshalb gescheiterte Ideen manchmal der grösste Erfolg sind.
Viel Spass!
Rachel und Elisabeth
Transkript anzeigen
00:00:06: Wir heißen Odyssey Plan, drei gute Dinge, Circle of Control ein perfekter Tag.
00:00:13: Das sind alles Übungen die im Live-Design angewendet werden!
00:00:16: Wir sprechen ja oft über Live-design in unserem Podcast und Elisabeth produziert kurzweilige Videos von Übung, die zur jeweiligen Episode passen.
00:00:26: Also was ist dieses Live-Design?
00:00:29: Und wo kommt es her?
00:00:31: Darüber sprechen wir in dieser Episode.
00:00:36: Das Life-Design ist eigentlich eine einfache Methode, um über das eigene Leben nachzudenken.
00:00:43: Ohne gleich alles umkrempfen zu müssen und manchmal reicht sogar schon ein Blatt Papier und einen Stift, um wieder klar zu sehen wo stehe ich was gibt mir Energie?
00:00:56: Was möchte ich ausprobieren?
00:00:59: aber vielleicht zuerst zum Ursprung.
00:01:03: Entwickelt wurde Live-Design an der Stanford University von Bill Burnett und David Evans.
00:01:09: Burnett war Produktdesigner aus dem Silicon Valley, er hat bei Apple gearbeitet.
00:01:15: zum Beispiel hat er das Apple Powerbook mit designt und in der Spielzeugindustrie unter anderem Star Wars Action Figuren.
00:01:23: da hätte mein Sohn jetzt kurze Freude dran.
00:01:26: David Evans kam ebenfalls aus dem Silicon Valley, war auch bei Apple beschäftigt.
00:01:33: Vielleicht haben sie sich sogar da kennengelernt.
00:01:35: Man sagt er habe am Laserprinter gearbeitet und an der Entwicklung der Maus.
00:01:43: In Stanford haben die beiden dann die Kreativmethode Design Thinking unterrichtet, die eben vom Vorgehen aus der Produkteentwicklung kommt fördern soll.
00:01:59: Und jetzt kommt der Twist!
00:02:01: Sie merkte nämlich, dass viele der Studierenden nach dem Studium verloren waren.
00:02:06: also sie wussten nicht was sie wollten, sie fragten sich oft welcher Job passt jetzt zu mir?
00:02:13: Was soll ich mit meinem Leben machen?
00:02:15: das ist mir wichtig?
00:02:16: oder überhaupt wie finde ich heraus was ich wirklich will?
00:02:22: Was is mein Purpose?
00:02:24: Das ist ja schon fast ein bisschen ein Reizwort.
00:02:30: Aber
00:02:30: da ging es ja
00:02:32: wirklich darum, was will ich?
00:02:34: oder das macht mich glücklich?
00:02:36: Was auch immer Burnett und Evans übertrugen die Prinzipien um das Vorgehen des Design-Thinking dass sie also in ihren vorherigen Berufen nutzen.
00:02:48: Sie nutzten das für das Leben, also nicht endlos grübeln sondern Ideen entwickeln kleine Tests machen Feedback holen und Schritt für Schritt herausfinden was passt.
00:03:06: Live Design ist also so der Ansatz oder das Mindset.
00:03:11: dein Leben muss nicht perfekt geplant sein und durchgetaktet.
00:03:16: du darfst Du musst vielleicht sogar verrückte Ideen haben Planen, schauen wie komme ich in die Nähe dieser Wünsche, diese Ideen dann Prototypen entwerfen ausprobieren vielleicht alles wieder verwerfen über den Haufen rühren weiterentwickeln und das ist wie die Magie dran.
00:03:37: Das alleine schon dieser ganze Prozess macht so viel Spaß und gibt so viel Energie dass man eigentlich schon während des Wegs das Ziel erreicht hat.
00:03:50: also ihr Credo war nicht einfach da sitzen und das Leben auf sich einpassen lassen, sondern mach bitte komm ins tun und werde aktiv.
00:04:02: Und mittlerweile wird ja dieses Live-Design an vielen Universitäten und Institutionen auch angeboten an der Universität St.
00:04:10: Gallen oder an der Zürcher Hochschule der Künste oft eben auch für studieren.
00:04:17: Es gibt übrigens auch einen Migrosklubkurs Eine Einführung in drei Tagen ins Life Design, wenn ihr interessiert seid.
00:04:27: Spannend!
00:04:29: Ja also mit der Universität St.
00:04:31: Gallen und Sebastian Kernbach hatten wir ja Kontakt und ich durfte an der ZDK, an der Summer School eben dieses Live-Design begleiten diesen Kurs.
00:04:42: das war sehr spannend weil man hat... Ich habe dann eben wie gemerkt Wir haben ja Focus Future genau aus diesem Gedanken gegründet dass man diese Lebensplanung, also nach Produkteentwicklung eben auch für andere Lebensphasen anwenden kann.
00:04:58: Nicht nur für Studierende.
00:05:00: Wir haben dann analysiert und uns überlegt welche Bevölkerungsgruppe oder Gruppen könnten auch von diesem Live-Design profitieren?
00:05:10: Und haben dann angeschaut und gesehen ja die Baby Boomer jetzt in Pension gehen wir wissen das ist eine richtig große Gruppe Die könnte interessiert sein an dieser Methode.
00:05:24: Und so haben wir angefangen, bei Focus Future mit Live Design zu arbeiten.
00:05:31: Uns ist ja nicht nur die Pensionierung eben nach dem Studium in den Job.
00:05:37: Kinder kriegen oder nachdem die Kinder grösser sind ein Neustart im Job.
00:05:45: das sind alles neue Lebensphasen und vieles verändert sich in diesen Phasen.
00:05:53: Was bleibt aber ist doch meistens das Interesse an Menschen, also Kontakt zu Menschen?
00:06:02: Der Wunsch nach Teilhabe?
00:06:06: Eventuell der Wunsche nach Selbstständigkeit, aber sicherer Wunsch etwas zu erleben?
00:06:15: Vielleicht ganz konkret Ellie, du kennst ja Ich gehe mal davon aus, ein paar Menschen, die jetzt schon nach der Pensionierung stehen oder um die Pensionierungen herum.
00:06:26: Wenn du das so beobachtest wie gestalten diese Menschen ihren neuen Lebensabschnitt?
00:06:31: Wie gehen sie vor?
00:06:32: also sehr strukturiert oder wussten Sie von Anfang an meine Pensionierungswirt so und so aussehen?
00:06:37: oder hast du da ein paar Beispiele?
00:06:41: Sehr unterschiedlich ja sehr unterschiedlich oft auch hat so wie der Mensch vorher war, ist er dann halt auch in der Pensionierung.
00:06:49: Ist ja nicht ein neuer Mensch, das ist dein neuer Lebensabschnitt.
00:06:54: Ein Beispiel eines Bekannten, der hat die Geschichte seines Dorfes recherchiert und sogar ein Buch herausgegeben.
00:07:04: Das war wirklich jahrelang eine Recherchearbeit und er ist in dieser Arbeit völlig aufgegangen.
00:07:11: Ein anderer Rachenfreund, der hat ein kleines altes Wohnmobil gekauft, renoviert und kurft jetzt regelmäßig in vor allem sehr abgelegenen Gegenden Europas herum.
00:07:25: Und dann gibt es natürlich aber auch diejenigen, die absolut nichts tun.
00:07:31: Also wir hatten weder einen Plan noch eine Idee noch sehe ich da wirklich irgendeinen.
00:07:40: Es muss nicht ein Plan sein, ob irgendeine Idee von einem neuen Lebensabschnitt.
00:07:47: Das ist eher traurig!
00:07:50: Aber die Beispiele, die du genannt hast sind ja schon sehr klar und groß.
00:07:55: Die meisten Menschen bleiben dann irgendwo wohnen, haben einen Alltag, verreisen nicht ständig... Pensionierung kann, glaube ich sehr ... routiniert werden.
00:08:08: Wenn man das im Kleinen anschaut, also so... Dass man sich eigentlich überlegen muss wie bringe ich meine Tage rum?
00:08:15: Was interessiert mich?
00:08:17: Also ich bin da immer ein bisschen zwiegespalten weil ich doch viele, viele Gespräche hatte auch mit Menschen die dann gesagt haben Ich habe jetzt nicht so die Idee oder diese Passion, die ich jetzt endlich
00:08:34: machen kann,
00:08:35: aber dazu vielleicht später mehr.
00:08:38: Was mir in den Sinn gekommen ist als du von diesen Menschen gesprochen hast... Also ich bin ja noch nicht so weit!
00:08:46: Aber doch eben durch Focus Future sehr stark mit dem Thema beschäftigt, aber mich beschäftigt eben auch meine Lebensphase also so umfünftig und ich habe schon das Gefühl dass viele, viele Menschen gerade in unseren Breiten hier sich überlegen, was will ich noch?
00:09:04: Was gibt mir Purpose?
00:09:06: Will ich jetzt noch so lange in dem Beruf
00:09:08: bleiben?".
00:09:09: Und ein wunderschönes Beispiel ist eine gute Freundin von mir.
00:09:13: Die hat bei uns damals als wir die noch angeboten haben den Live-Design-Kurs besucht und tatsächlich ... Ich glaube, seit einem Jahr hat sie den Wechsel geschafft.
00:09:25: Sie hat den Beruf gewechselt und hat eine eigene therapeutische Praxis eröffnet Aber das hat wirklich Jahre gedauert.
00:09:32: Also bei Live-Design kann man einerseits sehr kleine Sachen testen, machen schauen und dann aber eben auch kann es jahrelang dauern bis der Gedanke reift und bis man sich wirklich traut da was umzusetzen.
00:09:50: Es ist ja schon freudig wenn ich jetzt wieder zurück zur Pusionierung gehe.
00:09:57: Wir wissen ja dass wir nach der Pensionierung, wenn alles gut läuft noch bis zu fünf oder zwanzig Jahre leben können.
00:10:07: Das ist fast ein Drittel unseres Lebens, das wir dann in die Pensionierungen verbringen.
00:10:14: Es macht also durchaus Sinn diese Lebensphase zu planen und mindestens herauszufinden was man auf keinen Fall will.
00:10:26: Wie lange bist du jetzt pensioniert?
00:10:28: Ich bin seit dreieinhalb Jahren ponsoniert, bald vier Jahre.
00:10:35: Und was würdest du sagen?
00:10:37: Wie läuft es bis jetzt so?
00:10:40: Ich versuche immer noch herauszufinden, was ich will.
00:10:45: Aber ich denke, das ist bei mir vielleicht ein Dauerzustand.
00:10:47: Es ist ja nicht, dass ich nur da sitze und warte, dass dann die grosse Inspiration kommt.
00:10:52: Wir machen diesen Podcast, ich mache Sport, ich reise usw.. Aber ich habe immer noch das Gefühl, ich suche nach was ich will.
00:11:07: Kannst du sagen so die nächsten fünf Jahre?
00:11:09: Was soll da passieren oder...
00:11:16: Ich will glücklich und zufrieden sein!
00:11:18: Ich will ein spannendes Leben, dass mir gefällt, dass ich noch möglichst lange leben kann, leben möchte.
00:11:27: Klingt wundervoll aber es klingt sehr theoretisch.
00:11:31: Wollen wir das nicht alle?
00:11:33: Also egal wann.
00:11:33: Ja natürlich!
00:11:34: Ich möchte ja auch glücklich und zufrieden sein, ich möchte auch
00:11:38: ein spannendes
00:11:39: Leben.
00:11:42: Möglichst lange und gesund möchten wir alle.
00:11:44: aber hilft es dir zu sagen was du vielleicht nicht
00:11:48: willst?
00:11:49: Ich habe mir das auch überlegt.
00:11:50: manchmal ist es ja tatsächlich einfacher zu sagen dass man nicht mehr will.
00:11:54: also... immer denken, was meinen die anderen?
00:12:03: Was wollen die anderen.
00:12:06: Ich will weniger müssen.
00:12:11: Also jetzt kommen wir schon fast in eine Life-Design-Gewurke rein.
00:12:15: aber geht das auch etwas konkreter?
00:12:18: Ja okay ich habe ja nicht die Idee davon was ich möchte oder besser gesagt wie mein Leben in fünf Jahren aussehen So,
00:12:31: Tee.
00:12:32: Oder nein noch mal anders?
00:12:34: Ich habe eine Idee oder Ideen wie ich mein Leben in eine Richtung bringen kann mit Strategien und Projekten die mir helfen glücklich zu sein.
00:12:48: Okay also machbare Dinge die dieses theoretische Glück irgendwie
00:12:55: näher bringen.
00:12:57: Okay erzähl mal!
00:12:58: Also gut Ich trainiere Kraft und Balance und Ausdauer, damit ich dann eben mit achtzig noch fit bin für Spaziergänge, für Reisen.
00:13:13: Ich will mein Geld mehr für Begegnungen, für Erlebnisse, für Erfahrungen ausgeben also nicht nur für Dinge die ich dann eventuell doch wieder wegwerfe.
00:13:30: dazwischen können ich mir dann schon noch was Schönes.
00:13:34: Ich möchte, das habe ich noch nicht gemacht, ich möchte etwas völlig Neues lernen.
00:13:40: Etwas, das nichts mit meinen Erfahrungen, mit meinem Beruf zu tun hat.
00:13:45: Denn ich habe da die Idee des Reitens.
00:13:48: Ich habe nämlich Angst vor Pferden und bin mir gedacht eines Tages lerne ich mal reiten damit ich mich ... ich will mich dieser Angst stellen.
00:13:59: Noch mehr!
00:14:01: Also wenn ihr was einstellt,
00:14:03: ich finde
00:14:04: es schon sehr spannend.
00:14:05: Schon sehr reichhaltig!
00:14:11: Ich möchte... ich investiere in Freundschaften außerhalb meiner Altersgruppe also nicht nur Pensionäre und das sind jetzt bei mir vor allem Nichten und Neffen und...
00:14:23: Und ich?
00:14:24: Und Rache um Gotteswillen konnte ich dich nur vergessen.
00:14:32: Und
00:14:33: ich lerne mich nutze auch.
00:14:36: Digitale Tools, auch AI also künstliche Intelligenz wenn ich überzeugt bin die sind da und die werden bleiben und ich möchte nicht abgehängt werden.
00:14:49: Super!
00:14:51: Also ganz ehrlich Ich könnte alles unterschreiben und ich bin zwanzig Jahre jünger aber ich investiere genau in die gleichen Sachen eben Protein, Menopause
00:15:05: etc.,
00:15:06: Erlebnisse.
00:15:08: Ich habe angefangen mit Tennis.
00:15:11: Ich investiere in Freundschaften und lerne jetzt Knotkot total außerhalb meiner Komfortzone aber es kommt gut genau also siehst du wir sind jetzt schon viel konkreter.
00:15:26: das liebe ich eben dass man dass ich in den eigenen Alltag integrieren kann.
00:15:31: Ich denke, die meisten Menschen, die dann eben was machst und auch der Pensionierung ... Das klingt nach dem totalen Bruch mit dem bisherigen Leben.
00:15:40: Und das ist es ja nicht.
00:15:43: Weil wir haben weder die finanziellen Möglichkeiten meistens um irgendwie total auszubrechen oder auszuwandern.
00:15:52: Auch nicht das Bedürfnis, denke ich!
00:15:55: Also man möchte ja in der Nähe der Liebsten sein.
00:15:58: Man mag seinen Wohnort, seine Wohnung und so weiter.
00:16:04: Die Zukunft ist nicht vorhersehbar aber mit dem was wir tun oder eben nicht tun beeinflussen wir.
00:16:10: So justieren wir unsere Zukunft oder was
00:16:14: möglich ist.
00:16:14: Was daneben möglich ist genau.
00:16:17: Und das schöne Anleitdesign ist wirklich man kann im Kleinen beginnen.
00:16:21: Du hast jetzt zum Glück nicht gesagt, ich will nach Kanada auswandern
00:16:26: und
00:16:26: dort eine Pferde-Fahrung kaufen.
00:16:29: Vielleicht ist das dann der nächste Schritt, nach dem du nach
00:16:32: dem Reitkurs gelernt hast
00:16:35: oder du willst dich irgendwie ein Kaffee oder einen Catering eröffnen oder sowas.
00:16:42: Und darum geht es eben.
00:16:44: Das ist auch nicht einfach.
00:16:45: Es ist nicht einfach so in dieses kleine Rhein zu gehen.
00:16:49: Darum lieben wir ja eigentlich Prototypen zu entwickeln.
00:16:52: Genau, darum leben wir das Life-Design.
00:16:54: Weil es eben auch... Es macht so machbar oder?
00:17:00: Es sind dann die kleinen Schritte, die Experimente.
00:17:04: man versucht mit jemandem reden.
00:17:06: Das ist das was ich wirklich mag am Life-design.
00:17:11: Es gibt ja verschiedene Beispiele.
00:17:13: Wir haben jetzt glaube ich zwei oder drei mitgebracht wie man wie man davor gehen kann.
00:17:19: Wie man das umsetzen
00:17:20: kann vom sozialen Projekt
00:17:22: erzählen?
00:17:23: Ja genau, wenn jemand zum Beispiel die Idee hat nach der Pulsinierung ein soziales Projekt zu starten dann engagiert ich zuerst einen halben Tag als freiwillige Helferin.
00:17:36: da kannst du dann beobachten.
00:17:39: fühle ich mich wohl gibt mir das Energie passt mir in die Rolle.
00:17:44: dann probierst du ein zweites Projekt und sprichst mit Menschen, die schon länger da tätig sind oder auch sprichest darüber was sie unterschätzt haben.
00:17:57: Als Sie das Projekt begannen haben, du lernst dann vielleicht die Administration kennen, die Menschen kennen oder besser Die.
00:18:06: deine Fantasie trifft da voll auf die Realität.
00:18:14: Sehr schönes Beispiel.
00:18:16: Hattest du noch eines?
00:18:17: Ich habe noch eins, weil das habe ich mehr als einmal gehört – das Buchschreiben.
00:18:22: Ich habe auch vorhin von dem Mann erzählt, der tatsächlich ein Buch herausgegeben hat also einen Buchschreiberln.
00:18:30: Dann schreib zuerst mal sieben Tage lang jeden Morgen zwanzig Minuten, setze dich hin und schreibe zwanzige Minuten.
00:18:38: Dann gibst du diese Texte drei Personen zum Lesen oder rein.
00:18:43: kurzer Text, den du da geschrieben hast.
00:18:45: Und wenn du merkst dass dich das Thema immer noch weiterzieht besuch einen Schreibkurs oder sprich mit Autorinnen über ihren Alltag auch über Schreibblockaden oder Absagen oder auch die Disziplin, die das benötigt und auch über das Ziel des Buches.
00:19:10: also was willst du?
00:19:11: Soll das ein Bestzeller werden ein Krimi, deine Lebensgeschichte für die Nachwelt festhalten.
00:19:21: Spaß haben dein Buch in den Händen zu halten?
00:19:26: Einfach so für dich?
00:19:27: oder willst du einen Restaurant eröffnen?
00:19:33: Das wollen alle!
00:19:35: Oder
00:19:36: das
00:19:38: kleine Süße-Restaurant um die Ecke...
00:19:44: Habe ich ausprobiert und so.
00:19:46: Wirklich?
00:19:47: Ja, also wirklich Tanklife-Design mit einer Airbnb Experience auf Airbnb kann man nicht nur Wohnungen mieten sondern auch Experiences anbieten habe ich gemacht für ausländische Besucher und zwar einkaufen am Bauernhof so typisch schweizerisch frisch bei mir zu Hause ein typisch-schweizerisches Gerichtkochen, also zum Beispiel Alpler-Magronen mit Apfelmus.
00:20:19: Klingt toll!
00:20:20: Ich krieg gerade Hunger... Was ist draus geworden?
00:20:24: Oder wie hast du das erlebt?
00:20:25: Hast du es überhaupt durchgeführt?
00:20:27: Ich habe es wirklich gemacht.
00:20:28: ich hatte Menschen aus vielen Ländern und dann kam Corona und ich musste damit aufhören Nicht vermisst.
00:20:44: Zwar waren die Begegnungen mit den Gästen interessant, aber dann das Kochen und die Bewirtung bei mir zu Hause ... Das war einfach nicht mein Ding.
00:20:57: Vor allem diese Bewirdung als Gasgeberin für fremde Menschen.
00:21:03: Und genau so funktioniert Live-Design!
00:21:06: Es ist
00:21:07: doch wirklich toll!
00:21:09: Ja, ja.
00:21:12: Das Tolle daran war, es hat nicht funktioniert für mich aber ich habe mich als Versagerin gefühlt weil jetzt hatte ich doch die Idee und jetzt hat es nicht geklappt.
00:21:29: Und ich habe das Projekt dann nach Corona nicht weitgeführt weil es einfach nicht zu mir gepasst hat.
00:21:37: Und überhaupt vielleicht auch, wenn man während des Testens merkt dass es
00:21:43: nichts
00:21:43: für einen ist hat man viele Erlebnisse und Begegnungen.
00:21:48: Das ist doch auch was, das ist ja etwas wir wollen.
00:21:51: Dass das Gefühl zu leben, zu erleben... Ja
00:21:57: absolut!
00:21:58: Was mir auffällt, ist wir haben jetzt viele Beispiele gebracht die sehr aktiv sind.
00:22:02: Also sehr extrovertiert sage ich mal eben so das Buchscheiben und das Café eröffnen und an eine soziale Organisation zu gründen.
00:22:12: Es gibt ja viele Menschen die introvertierter sind.
00:22:15: aber ich denke auch hier man kann sicher ein Projekt vornehmen und sagen ich lese alle Bücher von diesem Auto Und dann macht man sich eine Liste.
00:22:26: Dann geht man in die Bibliothek und holt sich diese Bücher, nimmt sich pro Tag eine Stunde Zeit um daran zu lesen.
00:22:33: oder man sagt ich möchte alle Wanderwege der Schweiz ablaufen oder so viele wie möglich und zeichnet sie dann in einer Karte ein.
00:22:41: also es gibt auch viele Projekte für sage ich mal Menschen, die nicht unbedingt etwas Neues kreieren wollen oder so outgoing sind.
00:22:50: Und ich glaube das ist schon auch noch wichtig zu sagen ja dass man eben auch im kleinen und im introvertierten dieses Live-Design leben kann.
00:23:01: was mir auch auffällt ist viele meinen um eben ein erfülltes Leben zu haben muss man die eine große Passion haben oder finden spätestens in der Pensionierung also Golfen, Segeln, Campen.
00:23:17: Die Enkelkinder... Und ganz ehrlich, ich glaube die wenigsten haben dieses eine Ding.
00:23:24: und mir fällt gerade auch eine Geschichte ein von einem Mann in meinem Alter.
00:23:29: und sein Vater war immer wahnsinnig gerne also Bikenfahrrad fahren und hat sich dann so wahnsinnigt gefreut auf die Pensionierung dass er auch unter der Woche kann usw.
00:23:41: Und dann hat er angefangen und ist jeden Tag Balken gegangen.
00:23:44: Das ging vielleicht zehn Tage gut, danach hat er gemerkt das ist viel zuviel und es ist kein Ausgleich mehr.
00:23:52: Es wird ja schon fast zum Alltag und zur Routine.
00:23:55: also was ihnen am Balken immer interessiert hat war eigentlich auch die Abwechslung und dass es etwas Spezielles ist, dass man es planen kann, dass sich darauf freut.
00:24:05: Dann musste er so dieses eine große Ding wieder reduzieren.
00:24:11: Es gibt auch immer verschiedene Blickwinkel.
00:24:15: Ich finde das ein gutes Beispiel, weil wenn man arbeitet und es noch voll im Arbeitsleben hat und dann so was hat am Wochenende ist das ein wichtiger Ausgleich und das macht Spaß und es ist toll eben im Vergleich oder im Ausgleicht zur Arbeit.
00:24:33: Und das kann sich verändern in der Pensionierung.
00:24:35: da ist dann dieser Montag bis Freitag.
00:24:38: Stress ist nicht mehr so da.
00:24:40: und dann das Wochenende, wo man sich erholen muss.
00:24:43: Also es verändert sich schon doch recht dramatisch.
00:24:49: Ich finde halt schon wichtig... Es gibt ja nicht nur das eine gute Leben für jemanden oder für uns.
00:24:58: Es gibt verschiedene Lebens ... Dinge oder Aktivitäten, die uns glücklich machen können.
00:25:05: Und wenn man das nicht ganz genau weiß was man will, was einem glücklich macht dann ist es auch okay um eben das herauszufinden.
00:25:16: und da gibt es eben halt die Methode.
00:25:18: und wie gesagt das ist bei uns das Life-Design, wie wir es so schätzen
00:25:24: Das kann man auch googeln, Live-Design und dann findet man Informationen dazu aus Stanford eben auch in der Schweiz.
00:25:31: Die verschiedenen Institutionen die das anbieten Videos also es gibt wirklich eine Hülle und Fülle da kann man sich wie rauskicken was man Lust hat.
00:25:41: und das Tolle ist wenn man sich vielleicht in einer kleinen Gruppe zusammen tut kann ja auch schon ein Projekt sein für die Pensionierung und sich eben durch diese Übungen oder durch diese Bücher zusammen arbeitet.
00:25:57: Ja, also leif zu sein.
00:26:02: Bei jeder guten Episode habe ich mich natürlich überlegt so ein schönes Zitat eines berühmten Menschen als Abschluss für die Episode habe gesucht.
00:26:14: Ich habe eines gefunden, das ich denke passt sehr gut.
00:26:17: Zwar von Charles de Gaulle, der soll gesagt haben
00:26:22: Es ist
00:26:23: besser unvollkommene Entscheidungen durchzuführen als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen die es niemals geben wird Schön oder?
00:26:39: Übersetzt ins Live-Design heisst also entscheiden, also Ideen ausprobieren, testen, fallen lassen wenn es nicht geht oder dann halt weitere entwickeln.
00:26:51: Also kurz ins Tun kommen und nicht auf das perfekte Leben warten.
00:26:57: Sehr schön!
00:26:58: Ich habe auch nach einem Zitat gesucht und zwar ja eben so diese Live-Design-Attitüde die man sich aneigern kann oder in die man sie hineinversetzen kann.
00:27:11: Und ich habe Madonna gefunden, also den Rockstar und sie hat mal gesagt.
00:27:27: Also zu Deutsch... Ich bin tough, also hart im Nimmen, ich bin ehrgeizig und ich weiß genau was ich will.
00:27:35: wenn mich das so bitch macht dann ist es okay.
00:27:40: Was heißt das übersetzt aufs Live-Design?
00:27:43: Nicht warten, vielleicht bis alle einverstanden sind.
00:27:46: Das ist ja auch so etwas, dass umfällt und dann seltsam reagiert du jetzt noch in deinem Alter.
00:27:53: das also nicht warten wie sein perfekter Plan steht sondern einfach ausprobieren entscheiden wie wir gesagt haben verwerfen weitergehen und sich eben erlauben das eigene Leben aktiv zu gestalten.
00:28:08: Also zu schauen, was tut mir gut?
00:28:10: Ich glaube damit können wir die heutige Episode schließen.
00:28:14: Ja und übrigens Madonna ist ja gleich alt wie ich, siebenundsechzig bald achtundsechszig und hat gerade eben ein neues Album rausgegeben, hat sich wieder neu erfunden
00:28:25: Und hat auf dem Times Square in einem Unterhöschen mit dem Popo gewackelt Kann man alles nachschauen.
00:28:34: Also seid mutig, seid bold geht raus und lebt euer Leben.
00:28:44: Bis bald!
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